Vertrauen & Sicherheit
Yacht-Buchungsbetrug ist real und nimmt zu. Hier ist genau, was vor jeder Zahlung zu prüfen ist.
Sicherheit & Schutz
Wie bald planen Sie zu buchen?
Lizenzierung
Ein legitimes Charter-Unternehmen betreibt unter einer kommerziellen Lizenz der Flagge des Schiffes. Die Yacht muss ein Passenger Ship Safety Certificate halten. Der Kapitän muss ein STCW-Zertifikat besitzen. Fragen Sie nach diesen Dokumenten.
Kommerziell
Lizenztyp
STCW
Kapitän-Zertifikat
PSSC o.Ä.
Yacht-Zertifikat
Versicherung
Pflichtversicherungen: Kasko-Versicherung, P&I-Versicherung (Haftpflicht bis €3–10M) und Crew-Unfallversicherung. Als Gast: prüfen Sie, ob Ihre Reiseversicherung Segelurlaube und Wassersport ausdrücklich abdeckt.
Profi-Tipp
Fragen Sie den Makler: 'Können Sie die Versicherungsurkunde der Yacht vorlegen?' Falls nicht, oder wenn die Police keinen kommerziellen Charter abdeckt: ablehnen.
Vertragsschutz
Ein MYBA-Standard-Chartervertrag ist die Branchennorm. Er sollte enthalten: exaktes Schiff, Charterperiode, Grundchartergebühr, APA-Schätzung, Storno- und Zahlungsbedingungen sowie Force-Majeure-Regelungen.
Achtung
Rotes Flag: Zahlungsanforderungen in bar, Kryptowährung oder direkte Banküberweisung auf ein privates Konto — besonders vor Unterzeichnung eines Vertrags.
Betrugs-Muster
Muster 1: Yacht zu ungewöhnlich niedrigem Preis, erfordert Anzahlung vor Vertragsansicht, dann verschwindet der Anbieter. Muster 2: Yacht als 'verfügbar' beschrieben, aber nie bestätigt, Broker vermeidet verifizierbare Dokumente. Muster 3: Extra-Gebühren nach Ankunft, die nicht im Vertrag standen. Alle drei Muster sind mit einer Regel vermeidbar: niemals zahlen ohne unterzeichneten MYBA-Vertrag.
Profi-Tipp
Suchen Sie die IMO-Nummer (Schiffskennnummer) des Schiffs im Schiffsregister. Jedes legitime Schiff ist auffindbar.
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