1. Angenommen, ein Boot liegt in einem ruhigen See, der eine Tiefe von 20 Fuß hat. Gemäß der empfohlenen Reichweite für ruhiges Wetter, die idealerweise 6 bis 7 Mal die Wassertiefe beträgt, wird die erforderliche Länge der Ankerleine etwa 120 bis 140 Fuß betragen. Daher beträgt die Reichweite in diesem Kontext 120 bis 140 Fuß.
2. Eine Yacht liegt 30 Fuß tief im Ozean vor Anker bei angenehmem Wetter. Die Reichweite sollte hier mindestens 180 Fuß (sechsmal die Tiefe) betragen, ausgehend von einem Verhältnis von 6:1. Das bedeutet, dass die verwendete Ankerleine 180 Fuß lang sein muss, um sicher zu sein.
3. Ein Schoner liegt in einer Bucht vor Anker, wo der Boden des Wassers 15 Fuß tief ist. Bei ruhigem Wetter sollte die Länge der verwendeten Ankerleine nach der Reichweitendefinition zwischen 90 und 105 Fuß liegen. Das liegt daran, dass eine Reichweite von etwa 6 bis 7 Mal als sicher und effizient in solchen Bedingungen angesehen wird.
4. Ein Sloop in stürmischen Wetterbedingungen, in denen die Wassertiefe etwa 25 Fuß beträgt, hat eine größere Reichweite, eventuell bis zu 10:1. Daher sollte die benötigte Länge der verwendeten Ankerleine mindestens 250 Fuß betragen, das bietet mehr Sicherheit gegen das Verschieben (Draggen) des Ankers.
5. Angenommen, ein Katamaran liegt in einem ruhigen Hafen mit einer Tiefe von 10 Fuß vor Anker. Gemäß der empfohlenen Reichweite von 6:1 oder 7:1 bei ruhigem Wetter sollte die Länge der Ankerleine zwischen 60 und 70 Fuß liegen. Dies ist ein gutes Beispiel für Reichweite, da es das proportionale Verhältnis zwischen Wassertiefe und Leinenlänge zeigt.